Sonntag, 11. Februar 2007

Döpfner gegen Google

Handelsblatt.com spricht im Interview mit Springer-Chef Mathias Döpfner. Er äußert sich zur Digitalisierung, zur Zukunft der Zeitungen, zu Qualitätsstandards im Journalismus und auch im Web - und zu den Konkurrenten. Das sind seiner Meinung nach Yahoo, Google und Ebay. Sehr lesenswert! IP-TV wird sich seiner Meinung nach erst in einigen Jahren als Geschäftsmodell bewähren. Die Digitalisierung will er rasch vorantreiben. Und selbst Second Life hat er als Thema erkannt. Warten wir nun auf die nächsten Schritte im Netz, um diese strategische Ausrichtung zu untermauern. Er will das geschriebene Wort künftig stärker mit bewegten Bildern untermauern - sieht in reinen (unverlinkten) Texten keine Zukunft. Google nimmt seiner Meinung nach schon eine verlegerische Rolle ein und setzt auf das, was Werkkanon fordert: Qualität - auch im Netz. Zu Handelsblatt.com sagte er: "Wir konzentrieren uns auf das, was wir können, nämlich Inhalte für verschiedene Zielgruppen in gedruckter und digitaler Form anzubieten. Es bleibt dabei: Ohne gute Inhalte kein Geschäft." Da gibt's noch einiges zu tun auf den eigenen Webseiten. (Bild.de, welt.de) Good Luck!

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