Sonntag, 26. September 2010

A new Werkkanon

Mehrfach hatte ich den Versuch unternommen, Werkkanon mit neuen Inhalten aufzufrischen. Mehrfach auch schon die Ankündigung dazu geschrieben. Die Zeit ließ es jedoch leider nicht zu. Meine Projekte styleranking und die weiteren Blogs, die ich schreibe - aktuell zum Beispiel mein neues Lebensprojekt "passionpapa", haben mich sehr in Beschlag genommen. Und so blieb in den vergangenen Jahren ausschließlich Zeit für den ein oder anderen Buchbeitrag. Stolz bin ich vor allem über den von mir und Tanja Könemann verfassten Beitrag im Focus Jahrbuch über Google - ein Thema, das wir im Herbst 2008 geschrieben haben und das dann 2009 erschienen ist unter dem Titel: "Google ist Macht - Eine Suchmaschine sammelt das Wissen der Welt - und zerstört die Geschäftsgrundlage von Verlagen".  Hier hatten wir - trotz der Verzögerungen von Abgabe des Manuskriptest bis hin zum Erscheinen im Buchhandel - einige Entwicklungen beschrieben, die erst in den vergangenen Wochen ihren Weg in die Magazine fanden - Google Streetview und die Problematik dahinter beispielsweise.

Werkkanon ist einst als "Blog für Qualitätsjournalismus" gestartet und hat eine Diskussion über die Qualität von Online-Inhalten geführt - ja vielleicht sogar zusammen mit der Studie erst ausgelöst. Nun ist die Studie schon fast vier Jahre alt. Die Kritik bleibt auch heute noch dieselbe, sie wird aber in anderen Blogs sehr regelmäßig und fundiert weiter ausgeübt. Zum Beispiel bei Stefan Niggemeier.

Nun stehe ich vor der Entscheidung, was mit Werkkanon künftig passiert. Bleibt es so verödet wie aktuell oder gelingt es mir, dem Projekt neuen Atem einzuhauchen? Ich habe mich für zweiteres entschieden und möchte Werkkanon als Medien- und Onlineblog weiterführen. Es wird also künftig an dieser Stelle nichtmehr ausschließlich um Journalismus gehen, sondern um alles, was in der Onlinewelt aktuell en vogue ist - also auch spannende Startups, andere tolle Blogs, Kritik am Mediengebaren, Kritik am Umgang mit Nachrichten und vieles mehr.

Vielleicht gelingt es mir ja, einige meiner Gedanken zu einer neuerlichen Diskussion zu formen, wie es einst mit der gemeinsam mit meinem Freund Steffen geschriebenen Studie gelungen ist. Nur, dass ich künftig an dieser Stelle auch über Social Media (was früher Web Zwei Punkt Null hieß) oder auch Kommunikationspannen wie die aktuelle Situation beim Projekt "Stuttgart 21" geht.

Euch wünsche ich viel Spaß beim Lesen und hoffe, dass der ein oder andere dabeibleibt.

In diesem Sinne - einen schönen Sonntag...
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